Auch beim Erwerbsausfall gilt: Genau hinsehen, bevor man eine Versicherung abschliesst.

Der Erwerbsausfall funktioniert wie die Vorsorge allgemein über drei Säulen: Die Invalidenrente IV, die Leistungen der beruflichen Vorsorge und individuelle Absicherungen. Wird jemand dauerhaft erwerbsunfähig, spielen diese Elemente zusammen. Bei einem Unfall decken IV und die obligatorische Unfallversicherung durch den Arbeitgeber 90 Prozent des Bruttolohns. Die Obergrenze dafür liegt seit 1. Januar bei 148'200 Franken.
In die IV zahlen alle ein, zusammen mit der AHV. Maximal zahlt die erste Säule aber bloss 2350 Franken im Monat aus. Unterschiede gibt es bei den obligatorischen Risikoversicherungen in der zweiten Säule. Die Schweiz verfügt im internationalen Vergleich grundsätzlich dank der zweiten Säule über einen hohen Schutz von Arbeitgebern gegen Erwerbsausfall. Die Pensionskasse, die nicht nur eine Vorsorge ist, sondern auch eine Versicherung, deckt bei Arbeitnehmern die Risiken Tod und Invalidität ab.

Individuelle Fragen